Stempelstelle 98 / Ruine Hohnstein

Über dem Harzstädtchen Neustadt erhebt sich auf einem Porphyrkegel die imposante Ruine der fast 900 Jahre alten Burg Hohnstein.

Kon­rad von Sang­erhau­sen erbau­te sie um 1200. Die stark befes­tig­te Anla­ge wur­de die Stamm­burg der Gra­fen von Hohn­stein. Über 500 Jah­re herrsch­te auf die­ser Burg viel­fäl­ti­ges Leben. Nach har­ten Aus­ein­an­der­set­zun­gen und ver­schie­de­nen Zer­stö­run­gen in der Graf­schaft Hohn­stein durch den Fle­gler­krieg 1412 bis 1415 über­nah­men 1417 die Stol­ber­ger Gra­fen das Schloß Hohn­stein. 1627 in den Wir­ren des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges zer­stör­te Vitz­tum von Eck­städt mit einer Brand­stif­tung die­se gro­ße Bur­gen­an­la­ge im Harz.

Seit­dem kön­nen wir sie nur noch als Rui­ne erle­ben. Zwi­schen den Rui­nen­res­ten darf man jedoch träu­men und sei­ne Phan­ta­sie durch die Jahr­hun­der­te wan­dern las­sen. Genie­ßen Sie die Zeit auf Burg Hohnstein.

Das Gast­haus auf der Burg wur­de im Jah­re 1908 erbaut und im Jahr 2000 umfas­send saniert. Unter dem Mot­to „Zu Gast in einer ande­ren Zeit“ wer­den die Gäs­te fürst­lich bewirtet.

Erwan­dern kann man die Burg Hohn­stein von den Park­plät­zen um Neu­stadt her­um auf stets gut aus­ge­schil­der­ten Wegen.

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Silhouette von Bäumen und Hügeln bei Nacht