Stempelstelle 107 / Maaßener Gaipel

Der Maaßener Gaipel oberhalb von Lautenthal wurde 1924 durch den Harzklub Zweigverein Lautenthal erbaut und im Jahr 1978 modernisiert und erweitert. 

Schon vie­le Jahr­zehn­te vor Errich­tung der Gast­stät­te war das Gai­pel­haus (För­der­haus) neben dem Schacht und För­der­turm der Erz­gru­be “Maa­ßen” ein belieb­tes Wan­der- und Aus­flugs­ziel für Besu­cher der Berg­stadt Lautenthal.

Die tol­le Fern­sicht über das zu Füßen lie­gen­de Lau­ten­thal und die wun­der­schö­ne Har­zer Berg­land­schaft machen den Besuch auf dem Maa­ße­ner Gai­pel lohnenswert.

Der Name “Gai­pel” erin­nert an die frü­he­ren För­der­ein­rich­tun­gen (Göpel­rä­der), bei denen mit Pfer­de­kraft die sil­ber­hal­ti­gen Bunt­me­tall­er­ze aus dem Schacht geho­ben wur­den. Die Zeu­gen aus der Zeit des Berg­baus sind auch heu­te noch auf dem Berg­bau­erleb­nis­pfad in unmit­tel­ba­rer Umge­bung des Maa­ße­ner Gai­pel zu finden.

Die Zufahrt zum Gelän­de liegt an der Stra­ße von Lau­ten­tal nach Bockswiese.

N51.86360 E10.29024
Silhouette von Bäumen und Hügeln bei Nacht