Presse-Info zur Jubiläumsveranstaltung

Das System der Harzer Wandernadel ist eine Erfolgsgeschichte und eines von wenigen Projekten, welche Harz übergreifend in allen drei Bundesländern Anerkennung finden.

Ca. 700 Stempelwanderer, Projektpartner und Fans der Harzer Wandernadel hatten sich zum 10 jährigen Jubiläum am 16.04.2016 eingefunden, um diesen Anlass zünftig zu feiern und wurden vom tatkräftigen Team des „Waldgasthaus Plessenburg“ hervorragend bewirtet. Die „Fallsteinmusikanten“ sorgten für die musikalische Umrahmung.

Klaus Dumeier, der Vorsitzende des Trägervereins lobte besonders das Engagement und die Freude der Stempelwanderer an dem Projekt: „Es gibt wohl kein Wanderprojekt, welches von ihren Nutzern, egal ob Einheimischen, Naherholungssuchenden oder Touristen in dieser Form permanent an andere, teilweise wildfremde Menschen weiterempfohlen wird“.

Neben der offiziellen Webseite www.harzer-wandernadel.de gibt es eine Facebookgruppe von 3.000 Fans der Harzer Wandernadel, die ihre Bilder, Videos und Touren austauschen,  sich verabreden und gemeinsame Unternehmungen planen.

Klaus Dumeier bedankte sich aber auch bei den Partnern, welche die Harzer Wandernadel im „Tagesgeschäft“ unterstützen. Dazu gehören der Harzklub, die Forstbehörden und der Nationalpark sowie das KoBa Jobcenter Landkreis Harz mit dem VHS Bildungswerk Blankenburg und das Jobcenter Goslar mit dem Bildungswerk Niedersächsischer Volkshochschulen in Goslar.

Martin Skiebe als Vorsitzender des HTV, Meike Hullen vom Nationalpark und Karsten Peiffer als Vertreter des Harzklubs wiesen in ihren Grußworten darauf hin, dass gerade dieses Projekt das Zusammenwachsen der Harzer über Ländergrenzen fördert, die Kinder aus der digitalen Welt in die Natur lockt, die Lebensqualität verbessert, das angestaubte Image des Wandertourismus aufpoliert und auch den Regionalstolz fördert.

Christina Grompe, Leiterin des Servicebüros der Harzer Wandernadel stellte die Neuerungen für 2016 vor, das neue Leistungsabzeichen „Harzer Kaiserschuh“ für 150 Stempel und die Veränderungen am Stempelstellennetz. Unter Berücksichtigung der Wegeplanungen des Harzklubs und des Nationalparks wurden alle 222 Standorte nach folgenden Kriterien überprüft. Eine Stempelstelle sollte…

  • Eine fantastische Aussicht bieten
  • Eine geologische Besonderheit oder bergbauliche Vergangenheit aufweisen
  • Mit einer besonderen Geschichte verknüpft sein
  • Nicht anfahrbar aber wenn doch, dann ein Ausgangspunkt zu weiteren Stempelstellen sein

„Ich möchte aber auch nicht verhehlen, dass wir noch einige Drive-Inn-Stellen erhalten haben, bewusst an Standorten, die von vielen Touristen besucht werden, welche dann neugierig auf die grünen Kästen gemacht werden sollen“, sagte Christina Grompe.

Ihr Dank galt auch dem Wanderkaiser Otto Unruh für sein unermüdliches Engagement für die Harzer Wandernadel und dem Harzklub ZV Wernigerode für das Jubiläumsgeschenk von 500 kleinen Holztannen, gefertigt von der Akademie Überlingen.

Der „Turbokaiser“ Helmut Engelmann aus Dahlenwarsleben ermittelte zum Abschluss der Veranstaltung noch die Hauptgewinner der von ihm ehrenamtlich organisierten Jubiläumstombola.

Eine rundum gelungene Jubiläumsveranstaltung, die Lust auf weitere 10 Jahre dieses Erfolgsprojektes macht!