Nach Sturm Friederike räumen Harzklub-Mitglieder Wanderwege frei

Der Harzklub e.V. und seine Zweigvereine haben derzeit alle Hände voll zu tun. Sturm Friederike hat zahlreiche Wanderwege unpassierbar gemacht. Der größte Wanderverein des Harzes warnt derzeit vor dem Betreten der Harzer Wälder.

Nicht nur breite Forstwege sind von umgeworfenen und gebrochenen Bäumen versperrt, auch schmale Wanderwege sind vielerorts nicht begehbar. „Unsere Wegewarte melden täglich neue Wanderstrecken, die freigeschnitten werden müssen. Häufig brauchen wir die Hilfe der Forstleute, die mit Spezialmaschinen tonnenschwere, entwurzelte Fichten an die Seite ziehen können“, betont Dr. Oliver Junk. Der Harzklub-Präsident hofft, dass die meisten Wanderwege bis zum Beginn der Saison in den Osterferien wieder freigeräumt sind. Ob das gelingt, hängt wesentlich vom Wetter und den Arbeitskräften ab.

Die vier Forstämter der Niedersächsischen Landesforsten, aber auch die Forstämter in Sachsen-Anhalt und Thüringen arbeiten mit allen verfügbaren Kräften und Maschinen Hand in Hand mit den Harzklub-Zweigvereinen. Die zerstreut angefallenen Schäden vom Sturm verzögern die Aufarbeitung. „Wanderer, Wintersportler und Tagesbesucher sollten sich vor dem Besuch im Harz erkundigen, ob das Waldgebiet sicher zu betreten ist und Wege oder Loipen freigeräumt sind. Auskunft erteilen hierbei die Tourist-Informationen“, rät Dr. Junk.