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Marsch der Majestäten am 14.10.2018

Wenn der Begriff „Goldener Herbst“ zutrifft, dann auf diesen Wandertag im Oktober. Bei wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein fanden sich um 10.00 Uhr 103 (!) Wanderinnen und Wanderer aller Altersklassen ein. Sie kamen aus allen Teilen des Harzes und des Harzvorlandes, aus den Niederlanden, aus Berlin sowie aus Magdeburg, Halle, Wolfenbüttel und Oldenburg. Der jüngste Teilnehmer hat sein erstes Lebensjahr noch nicht vollendet. Ältester Wandersmann war der mehrfache Wanderkaiser Arno Joppich (83 Jahre) aus Zorge.

Gerlinde Jebauer als Vertreterin der Harzer Wandernadel sowie der Wanderführer – Ehrenbotschafter der HWN und Turbokaiser  Helumut III. – begrüßten die Wandersleute herzlich und freuten sich über die enorme Teilnahme. Nach einer kurzen Information über die Wanderroute erfolgte der Start.  Erstes Ziel war der Tempelberg, ein Aussichtspunkt mit Schutzhütte und Sitzgruppe. Ein idyllischer Ort, der den meisten bisher unbekannt war. Dann wanderten wir, vorbei an der Paracelsius-Klinik auf schönem Wnderpfad und überwiegend durch Eichenwald ständig bergan. Nach ca. 4,5 km und Überwindung von ca. 200 Höhenmetern – vorbei an der Viktorsklippe – erreichten wir den Preußischen Saalstein. Hier trafen wir den Vorsitzenden des Harzklubzweigvereins Bad Suderode, Frank Dammeier, der ebenfalls mit einer kleinen Wandergruppe unterwegs war. Er berichtete, dass der Zweigverein tags zuvor noch eine Bank aufgestellt hat, so dass man jetzt auch sitzend die tolle Aussicht über Harzwälder ins Harzvorland genießen kann. Ein schöner Ort zum Verweilen. Seine Gruppe – auch Stempelwanderer – freute sich ebenso wie wir, dass Helmut III. das Stempelgummi für den bereits dort stehenden Wandernden Stempelkasten dabei hatte und fachmännisch anklebete. Die „Stempelzeremonie“ dauerte mehr als eine halbe Stunde, dann ging es bergab ins kalte Tal. Nach Überqueren der Straße Bad Suderode – Friedrichsbrunn wanderten wir kurz parallel zum Kaltebach, überquerten diesen an der ehemaligen Zisterne und gingen dann bergauf zum Anhaltinischen Saalstein. An der Stempelstelle  186 dann wieder Schlange am Stempelkasten. Ja, das dauert bei über 100 Teilnehmern. Die Zeit wurde aber auch als kurze Verpflegungs- und Erholungspause genutzt, bevor wir dann auf dem Grenzweg Richtung Preußenturm weiterwanderten. Am Naturschutzgebiet Olbergshöhe haben wir Wissenswertes über den Speierling erfahren, der den meisten bisher unbekannt war. Wir wurden auf diesen in Deutschland seltenen uns Wildfruchtbaum aufmerksam gemacht und konnten auch seine Früchte bewundern. Über den Aussichtspunkt Olbergshöhe erreichten wir dann den Preußenturm. Von dessen Plattform hatte man heute eine grandiose Aussicht. Hier gab es dann neben dem Stempel 185 auch den Stempel über die Teilnahme am Marsch der Majestäten sowie zwei Sonderstempel des Wanderführers. Das dauerte wieder…. Viele verabschiedeten sich dann hier, weil sie bei diesem herrlichen Wanderwetter noch weitere Stempelstellen erwandern wollten. Deshalb hat unser Wanderführer die Wanderung hier nach ca. 10 km offiziell beendet. Von Beginn der Wanderung bis zum Ende hat Helmut III. kurze aber inhaltsreiche Informationen über unseren Wanderverlauf und markante Punkte bzw. Orte vermittelt. Einige Wanderfreunde bedankten sich persönlich beim Wanderführer und waren sich einig, dass es ein sehr schöner und gelungener Wandertag war. Bleibt nachzutragen, dass das neuste Souvenir der Harzer Wandernadel, die emaillierte Tasse ein echter Renner ist. Kaum angepriesen, waren die von Gerlinde Jebauer mitgebrachten Exemplare auch schon verkauft. Tipp: Im Service Büro sind noch genügend vorrätig…

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