Kategorie-Archiv: Allgemein

Marsch der Majestäten am 14.10.2018

Wenn der Begriff „Goldener Herbst“ zutrifft, dann auf diesen Wandertag im Oktober. Bei wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein fanden sich um 10.00 Uhr 103 (!) Wanderinnen und Wanderer aller Altersklassen ein. Sie kamen aus allen Teilen des Harzes und des Harzvorlandes, aus den Niederlanden, aus Berlin sowie aus Magdeburg, Halle, Wolfenbüttel und Oldenburg. Der jüngste Teilnehmer hat sein erstes Lebensjahr noch nicht vollendet. Ältester Wandersmann war der mehrfache Wanderkaiser Arno Joppich (83 Jahre) aus Zorge.

Gerlinde Jebauer als Vertreterin der Harzer Wandernadel sowie der Wanderführer – Ehrenbotschafter der HWN und Turbokaiser  Helumut III. – begrüßten die Wandersleute herzlich und freuten sich über die enorme Teilnahme. Nach einer kurzen Information über die Wanderroute erfolgte der Start.  Erstes Ziel war der Tempelberg, ein Aussichtspunkt mit Schutzhütte und Sitzgruppe. Ein idyllischer Ort, der den meisten bisher unbekannt war. Dann wanderten wir, vorbei an der Paracelsius-Klinik auf schönem Wnderpfad und überwiegend durch Eichenwald ständig bergan. Nach ca. 4,5 km und Überwindung von ca. 200 Höhenmetern – vorbei an der Viktorsklippe – erreichten wir den Preußischen Saalstein. Hier trafen wir den Vorsitzenden des Harzklubzweigvereins Bad Suderode, Frank Dammeier, der ebenfalls mit einer kleinen Wandergruppe unterwegs war. Er berichtete, dass der Zweigverein tags zuvor noch eine Bank aufgestellt hat, so dass man jetzt auch sitzend die tolle Aussicht über Harzwälder ins Harzvorland genießen kann. Ein schöner Ort zum Verweilen. Seine Gruppe – auch Stempelwanderer – freute sich ebenso wie wir, dass Helmut III. das Stempelgummi für den bereits dort stehenden Wandernden Stempelkasten dabei hatte und fachmännisch anklebete. Die „Stempelzeremonie“ dauerte mehr als eine halbe Stunde, dann ging es bergab ins kalte Tal. Nach Überqueren der Straße Bad Suderode – Friedrichsbrunn wanderten wir kurz parallel zum Kaltebach, überquerten diesen an der ehemaligen Zisterne und gingen dann bergauf zum Anhaltinischen Saalstein. An der Stempelstelle  186 dann wieder Schlange am Stempelkasten. Ja, das dauert bei über 100 Teilnehmern. Die Zeit wurde aber auch als kurze Verpflegungs- und Erholungspause genutzt, bevor wir dann auf dem Grenzweg Richtung Preußenturm weiterwanderten. Am Naturschutzgebiet Olbergshöhe haben wir Wissenswertes über den Speierling erfahren, der den meisten bisher unbekannt war. Wir wurden auf diesen in Deutschland seltenen uns Wildfruchtbaum aufmerksam gemacht und konnten auch seine Früchte bewundern. Über den Aussichtspunkt Olbergshöhe erreichten wir dann den Preußenturm. Von dessen Plattform hatte man heute eine grandiose Aussicht. Hier gab es dann neben dem Stempel 185 auch den Stempel über die Teilnahme am Marsch der Majestäten sowie zwei Sonderstempel des Wanderführers. Das dauerte wieder…. Viele verabschiedeten sich dann hier, weil sie bei diesem herrlichen Wanderwetter noch weitere Stempelstellen erwandern wollten. Deshalb hat unser Wanderführer die Wanderung hier nach ca. 10 km offiziell beendet. Von Beginn der Wanderung bis zum Ende hat Helmut III. kurze aber inhaltsreiche Informationen über unseren Wanderverlauf und markante Punkte bzw. Orte vermittelt. Einige Wanderfreunde bedankten sich persönlich beim Wanderführer und waren sich einig, dass es ein sehr schöner und gelungener Wandertag war. Bleibt nachzutragen, dass das neuste Souvenir der Harzer Wandernadel, die emaillierte Tasse ein echter Renner ist. Kaum angepriesen, waren die von Gerlinde Jebauer mitgebrachten Exemplare auch schon verkauft. Tipp: Im Service Büro sind noch genügend vorrätig…

0b7652b4-338f-4c96-9861-2c324aeff965 8f32570c-0046-40a9-a5c6-d47b7f006386 978ba37d-ce6e-4078-ae2d-bc6cd00ef6b6

Klaus Dumeier´s Lieblingswanderung

Über die Teufelmauer zu den Barocken Schlossgärten in Blankenburg (Harz)

Wir beginnen unsere Wanderung am „Kleinen Schloss“, in welchem das Servicebüro der Harzer Wandernadel und der Blankenburger Tourismusbetrieb zu Hause sind.

HWN Kleines Schloss mit Barockgarten

Von dort gehen wir geradeaus über den Wohnmobilstellplatz „Schnappelberg“ und überqueren die Hasselfelder Straße. Dann wenden wir uns nach rechts und erblicken erstmals die Sandsteinfelsen der Teufelsmauer.

Geologisch entstand der Sandstein des Naturdenkmals Teufelsmauer vor ca. 85 Millionen Jahren als Ablagerung in den Meeren der Oberkreide, als Dinosaurier die Erde bevölkerten. Am Ende der Kreidezeit und im Tertiär wurden diese Schichten durch Hebung des Harzes steil aufgerichtet, so dass entlang des nördlichen Harzrandes eine einmalige Schichtrippenlandschaft entstand.

Wir folgen der vom Harzklub Zweigverein Blankenburg vorbildlich angebrachten Beschilderung und überwinden, auf den in den Fels geschlagenen Sandsteinstufen,  die erste Anhöhe. Vorbei an den Felsformationen der „Großmutter“ wandern wir über felsigen Untergrund weiter bergan.

Schon bald erblicken wir den Großvaterfelsen (317 m), welcher einer der imposantesten und höchsten Felsklippen der Teufelsmauer zwischen Blankenburg und Ballenstedt ist. Der Felsen kann mit einigem Geschick über Felsstufen und Eisentreppen bestiegen werden. Auf dem Gipfel mit der Wetterfahne von 1998 bietet sich ein wunderbarer Blick auf das „Große Schloss“ und die barocken Gärten mit dem „Kleinen Schloss“.  Es wird vermutet, dass der Name „Großvaterfelsen“ schon aus der Zeit der Germanen stammt, welche hier am großen Vater ihrem Gott Wotan gehuldigt haben.

Blankenburg Große Schloss mit Villenviertel

Wir stempeln die HWN 74 „Großvaterfelsen“ in unseren Wanderpass, besteigen den Großvater und wenden uns nach dem Abstieg dem ausgeschilderten „Löbbeckestieg“ zu. Dieser verschlungene Kammweg führt über Klippen, durch schmale Felsspalten, vorbei an absonderlichen Felstürmen und bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf das Harzvorland, auf Blankenburg und die Harzer Berge.

Zunächst erreichen wir den Löbbeckefelsen, benannt nach dem Blankenburger Bürgermeister  Carl Löbbecke, welcher während seiner Amtszeit(1850 – 1859) diesen Kammweg anlegen ließ. Einige heikle Felspassagen und Aussichtspunkte sind mit Geländern gesichert. Wir genießen es während der Wanderung, auf den zahlreichen Aussichtsklippen zu verweilen, die Ruhe zu genießen und zu spüren, wie die Hektik des Alltags von uns abfällt.

HWN Kammweg Teufelsmauer

Einer der Gesteinsblöcke trägt den Namen „Teufelssessel“ und verfügt über zwei in den Stein geschlagene Sitzplätze, wahrscheinlich für den Teufel und seine Lieblingshexe. Kurze Zeit später entdecken wir die Felsspitze des ca. 16m hohen Teufelsturms und folgen der Beschilderung nach links zur Heidelbergwarte. Dieser bearbeitete Felsen diente im Mittelalter zur Überwachung der darunter liegenden Handelsstraße, welche an dieser Stelle über einen Pass mit dem eigentümlichen Namen „Sautrog“ führte.

Wir begeben uns nach rechts in Richtung „Südhangweg“, um kurz danach links über Treppenstufen, vorbei an der „Siegfriedgrotte“ und dem „Fuchsfelsen“ zum „Sautrog“ abzusteigen. Der Passweg teilt an dieser Stelle die Teufelsmauer und ist gleichzeitig Kreuzungspunkt vieler Wanderwege.

Wir folgen dem Richtungspfeil zum „Hamburger Wappen“ und passieren kurz darauf den mächtigen Felsüberhang „Gewittergrotte“ ehe wir ein paar Meter weiter den „Fuchsbau“ auskundschaften. Dieser durch Notstandsarbeit in 1934 künstlich angelegte Felsenkeller bietet dem Wanderer Schutz vor schlechten Wetter und mit Panoramafenster und Sitzbank sogar etwas Komfort.

Nach ca. 500 m folgen wir scharf rechts einem stark ansteigenden Hohlweg und erreichen den Kammweg zum Hamburger Wappen. Die drei senkrecht aufragenden Felsnadeln erinnern an die drei Türme im Wappen der Hansestadt Hamburg. Anlässlich der 800-Jahr-Feier von Timmenrode wurde eine Tafel mit dem Wappen der Stadt Hamburg an dem Felsmassiv befestigt. Das große felsige Gelände unterhalb der Felsnadeln sowie die als „Kuhstall“ bekannte Felsenhöhle, laden gepaart mit der tollen Aussicht zu einer längeren Pause ein. Dieser großartige Ort hat bereits mehrfach als Kulisse für Filmaufnahmen gedient (Der Medicus, Bibi und Tina) und ist Standort der Stempelstelle 74 der Harzer Wandernadel.hWN Hamburger-Wappen

 

Auf dem Rückweg nach Blankenburg folgen wir zunächst dem Europäischen Fernwanderweg E 11 Nordsee – Harz – Masuren, passieren den „Fahnenfelsen“ und erklimmen den Aussichtspunkt „Hohe Sonne“. Oberhalb der uns vom Hinweg bekannten Wegekreuzung „Sautrog“ überqueren wir den Passweg und begeben uns auf den Südhangweg in Richtung Großvater. Gewaltig und imposant ragen rechts von uns die einzelnen Felsformationen der Teufelsmauer in die Höhe, welche wir auf dem Löbbeckestieg überquert haben.

Wir erreichen den Parkplatz der Gaststätte „Großvater“ und folgen der Fahrstraße 50 m abwärts bis zur nächsten Kreuzung. Von dort führt ein schmaler Pfad hinab zur Hasselfelder Straße. Wir überqueren diese und schreiten durch das Hirschtor, der Beschilderung „Panoramawanderweg – Kloster Michaelstein“ folgend.

Der Weg steigt stetig bergan und führt unterhalb des Dammwildgeheges hinauf zum Schlossteich in die Schlossgärten Blankenburgs. Sie gehören zu den „Gartenträumen – Historische Gärten und Parks in Sachsen-Anhalt“. Mit über 100 Hektar ist das Gartenensemble zwischen Großen und Kleinen Schloss eines der größten und ältesten seiner Art in Sachsen-Anhalt. Der romantische Schlossteich gehörte zum Wasserversorgungssystem der innerstädtischen Mühlen und der Springbrunnen im Fasanen- und Terrassengarten.

Wir folgen dem Weg in Richtung Großes Schloss bis zu einer Fachwerkscheune, an welcher wir rechts vorbeigehen und dann den Weg geradaus in den Stiftungswald hinein. Insgesamt rund 2.150 ha Waldflächen zwischen den Ortschaften Blankenburg, Hüttenrode, Heimburg und Cattenstedt wurden der Stiftung als Nationales Naturerbe übertragen. Die besondere Lage im Regenschatten des Harzes schafft sehr unterschiedliche klimatische Gegebenheiten und bildet die Grundlage für die Existenz verschiedener Lebensräume. Neben den vorrangig bewaldeten Flächen gibt es auch sehr trockene Standorte oder feuchte bis nasse Bereiche mit Bergmähwiesen und Bachtälern.

An der nächsten Kreuzung halten wir uns links und folgen dem ausgeschilderten Rundweg Luisenburg – Lutherberg. Sobald wir die kleine Anhöhe erreicht haben, führt uns der herrliche naturbelassene Waldweg vorbei an Kalktrockenrasen auf felsigen Hängen und bietet uns tolle Aussichten auf die Harzer Wälder. Nach ca. 1 km folgen wir scharf rechts einem Pfad, welcher uns zu dem Aussichtpavillon Luisenburg bringt, an welchem auch die Stempelstelle HWN 77 befestigt ist.

Wir befinden uns jetzt auf dem Calvinusberg (352m), dem höchsten Punkt des bereits 1668 eingefriedeten Tiergartens. In diesem ältesten Teil der Schlossgärten gingen einst die Grafen und Herzöge zur Jagd. Bis heute hat sich der Charakter des Jagdparks kaum verändert. Die Luisenburg wurde 1728 als Aussichtsschlösschen für Herzogin Christine Luise errichtet und nach ihr benannt. Es war ein eingeschossiger Fachwerkbau mit einem achteckigen Saal, umgeben von 8 kleinen Zimmern.

Luisenburg

Wegen Baufälligkeit wurde das Gebäude 1945 abgetragen. Reste der Mauern und Treppen lassen jedoch noch sein Aussehen erahnen.

Wir genießen die herrliche Aussicht, begeben uns danach wieder bergab und folgen rechts der Ausschilderung zum Großen Schloss. Nach Verlassen des Stiftungswaldes, folgen wir der Kopfsteinpflasterstraße, welche durch den Torbogen zur Aussichtsterrasse unterhalb des Großen Schlosses führt.

Das Schloss Blankenburg – das größte noch erhaltene Welfenschloss – ist das Wahrzeichen der Stadt Blankenburg mit einer über 900-jährigen Geschichte. Die heutige Schlossanlage ist hervorgegangen aus mittelalterlichen Burgresten und Bauten der Renaissancezeit. Anfang des 18. Jahrhundert entstand auf dem „Blankenstein“ ein barocker Schlossbau mit europäischer Repräsentationsarchitektur für die damalige welfische Fürstenresidenz Blankenburg. Die Barockarchitektur ist bis heute weitgehend erhalten. Burg und Schloss erlebten eine wechselvolle Geschichte, die sich eng mit dem Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel und den wichtigsten Herrscherhäusern Europas verbindet. Friedliche wie kriegerische Zeiten hinterließen ebenso ihre Spuren wie die wechselnden Herrscher.

Jahrelanger Leerstand der Gebäude nach Abwicklung der dort bis 1991 ansässigen „Fachschule für Binnenhandel“ hat zu erheblichen Schäden im und am Schlossensemble geführt. Seit 2005 ist der Verein Rettung Schloss Blankenburg e. V. bemüht, den Verfall zu stoppen und die Sanierung sowie nachhaltige Nutzung der Schlossanlage herbeizuführen. Führungen finden vom März bis Dezember jeweils am Samstag zwischen 14.00 und 16.00 Uhr statt.

Von der Aussichtsterrasse unterhalb des Großen Schlosses hat man einen exzellenten Blick über das Blankenburger Villenviertel, die ehemaligen großen Industriebetriebe und Teile der Unterstadt.

Wir folgen dem gepflasterten Weg bergab zur „Oberen Mühle“, an welcher sich der Stempelkasten HWN 78 befindet. Sie war die erste Wassermühle in Blankenburg und wurde im Jahr 1453 gebaut. Das sich im Eigentum der Stadt Blankenburg befindende Gebäude wurde 2001 mit großem Aufwand saniert und wird ab dem Frühjahr 2019 wieder gastronomisch bewirtschaftet werden.

Wir gehen rechts von der Obermühle in den Berggarten mit Teehaus und Prinzessinnenturm. Im Bereich der großen Terrasse am Teehaus wurde bereits Mitte des 17. Jahrhunderts ein Küstergarten eingerichtet. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden eine 35 Meter lange Freitreppe und zwei Brunnen angelegt. Bis zum heutigen Erscheinungsbild gab es noch weitere Veränderungen und Erweiterungen. Von der Terrasse vor dem Teehaus genießen wir wieder den schönen Blick auf die Stadt Blankenburg (Harz) und das Harzvorland.

Vorbei an dem als Ferienwohnung ausgebauten Prinzessinnenturm gelangen wir durch eine Tür in der Stadtmauer in den eindrucksvollen Terrassengarten, welcher 1718 angelegt wurde. Zu dieser Zeit wurde die Grafschaft Blankenburg zum Reichsfürstentum ausgebaut. Als Ausdruck höfischer Repräsentanz entstand die kleine Lustgartenanlage mit dem heutigen Kleinen Schloss. Brunnen, Sandsteinfiguren, Vasen, farbenfrohe Blumenrabatten und präzise angelegte Hecken spiegeln bis heute die barocke Grundform wider.

Wir durchstreifen diesen herrlichen Garten, überqueren den Mittelweg des Schlossparks, welcher im oberen Bereich eine 200 Jahre alte Allee von Esskastanien aufweisen kann und gelangen in den Fasanengarten. Dieser wurde bereits um 1700 angelegt und über die Jahrhunderte mehrfach umgestaltet, bis er nach 1945 als Kleingartenanlage genutzt wurde. Seit 2003 ist der Fasanengarten wieder als solcher gestaltet. Im Rahmen eines Projektes wurden die historischen Strukturen wieder sichtbar gemacht und die mythologische Bedeutung der Fasane künstlerisch in Szene gesetzt.

Diese wunderschöne Rundwanderung hat uns über die wilde naturräumliche Ausstattung der Teufelsmauer  in die 300 Jahre alte Gartenkunst der „Barocken Schlossgärten und Parks“ der Stadt Blankenburg (Harz) geführt. Wer diese ca. 10 km lange Tour genießen möchte, sollte genügend Zeit zum Verweilen und Innehalten an den vielen Aussichtspunkten und Glücksplätzen einplanen.

 

Blankenburg, den 26.09.2018

 

 

Wandernder Stempelkasten Station 3

Der Königstein (Kamelfelsen) Westerhausen ist vom 15.08. bis 15.10. 2018 Station 3 des Wanderndern Stempelkastens

HWN Königsstein-Kamelfelsen (2)HWN Königsstein-Kamelfelsen Bildausschnitt_LI
Der Königstein ist ein schmaler und weithin sichtbarer Sandsteinfelsen. Wegen seiner markanten Form wird er auch Kamelfelsen genannt. Vor der Christianisierung des Harzgebietes befand sich hier ein germanischer Kultplatz. Vermutlich wurden an diesem Ort Verehrungen der Sonne zelebriert oder Sonnwendfeiern abgehalten.
Am Südhang des Königsteins erstreckt sich das einzige Weinanbaugebiet der Harzregion.
Zu erreichen ist die Stempelstelle auf dem Weg durch die Weinberge zwischen Börnecke und Westerhausen.

Herzlichen Dank an das Harzer Weingut Kirmann für die hilfsbereite Unterstützung.

Koordinaten N 51.8105 E 11.0544

Kaiser- und Königtreffen am 18.08.2018 auf dem Burgberg in Bad Harzburg

Bild könnte enthalten: 1 Person, Himmel, Baum und im Freien

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Baum, Pflanze, Himmel und im Freien

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Baum, Menschenmasse, Himmel, Pflanze und im Freien

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Menschenmasse, Himmel, Baum und im Freien

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Baum und im Freien

Die Gewinnerin der Kaisereiche 2018, Veronika I. aus der Lutherstadt Eisleben.

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Baum, Himmel, Menschenmasse, im Freien und Natur

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Baum, Pflanze, Kind und im Freien

Der Gewinner der Kaisereiche 2017, Mario X. aus Schönebeck.

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Baum, Pflanze, Kind und im FreienBild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Baum, Pflanze, Kind und im Freien

Ca. 350 Stempelwanderer und Freunde der Harzer Wandernadel sind unseren öffentlichen Einladungen zum Kaiser- und Königtreffen auf dem Burgberg in Bad Harzburg gefolgt. Herzlichen Dank an Plumbohms Aussichtsreich Gast- und Logierhaus auf’m Burgberg für die tolle Gastfreundschaft, Infrastruktur und Verpflegung der Wanderfreunde. Es war ein Kommen und Gehen, da viele Stempelwanderer, die Veranstaltung nutzten um unsere Stempelstellen in der näheren Umgebung zu erkunden. Herzlichen Dank an alle die dabei waren und vor allem an unsere ehrenamtlichen Stempelpaten, welche den hirnlosen Vandalen die Stirn bieten und defekte Stempelstellen pflegen und reparieren.

Saisoneröffnung 2018

Liebe Wanderfreunde,

die Saisoneröffnug 2018 in Questenberg war ein voller Erfolg. Wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken und freuen uns auf ein erfolgreiches gemeinsames Wanderjahr.

Hier einige Impressionen des Tages…IMGP5566 IMGP5567 IMGP5570 IMGP5571 IMGP5574 IMGP5575 IMGP5577 IMGP5578 IMGP5579 IMGP5580 IMGP5581 IMGP5583 IMGP5586 IMGP5587 IMGP5591 IMGP5593 IMGP5596 IMGP5597 IMGP5599 IMGP5601 IMGP5607 IMGP5612 IMGP5620 IMGP5623 IMGP5638 IMGP5640 IMGP5648 IMGP5650 IMGP5653

Sponsoren Tombola 2018

  • Hotel Bördehof, Ebendorf
  • Hotel „Am Hafen“, Havelberg
  • Fahrschule Engelmann, Magdeburg
  • Rodelhaus, Braunlage
  • Landhaus „Tonmühle“, Drübeck
  • Ratskeller, Magdeburg
  • Volker Kämpf, Mühlhausen
  • Harzer Baumkuchen, Wernigerode
  • Glasmanufaktur Harzkristall, Derenburg
  • Intersport Hübner -Flora Park- , Magdeburg
  • Harzer Likörmanufaktur, Gernrode
  • Luftfahrtmuseum, Wernigerode
  • Handball Magdeburg GmbH, Magdeburg
  • NH – Hotel, Ebendorf
  • Pullman City Harz
  • Hasseröder Brauerei
  • Gastst. Bismarckturm, Bad Lauterberg
  • Team – Sport Jahns, Magdeburg
  • Schlosshotel Stecklenberg
  • HKK – Hotel Wernigerode
  • Family Club Harz, Quedlinburg
  • Blankenburger Tourismusbetrieb
  • Altwernigeröder Apparthotel
  • Altwernigeröder Kartoffelhaus
  • Restaurant Bodega, Wernigerode
  • Tropfsteinhöhlen Rübeland
  • FSZ Halberstadt
  • Hotel ‚Sachsen-Anhalt Barleben/Magdeburg
  • Ritter von Kempski Privathotels GmbH
  • Harzer Erlebnishof Grillenberg
  • Hotel NORDMANN Stangerode
  • Berghotel GLÜCK-AUF, Güntersberge
  • Hotel Zum Lindenweiler, Magdeburg
  • Hotel Wolfsmühle, Rodishain
  • Hotel RUST, Hohegeiß
  • Seilbahnen Thale Erlebniswelt
  • Waldgasthaus Plessenburg
  • Waldgsthaus & Pension Christianental, Wernigerode
  • Hotel Schanzenhaus, Wernigerode
  • Waldgasthaus Armeleuteberg, Wernigerode
  • Landgasthaus Jägerstube, Dankerode
  • Café Tina, Neudorf
  • Eiscafé Dammbachtal, Trautenstein
  • Bergstübl Josephshöhe
  • Bodetal Tourismus GmbH, Thale
  • Firma COMEX-Computer, Frank Goldmann, Barleben
  • Kräuterpark, Altenau
  • Familie Jerusel, Falkenstein
  • Kartographische Komunale Verlagsgesellschaft mbH, Nordhausen
  • Brockenmuseum, Brocken
  • Schierker Feuerstein GmbH & Co. KG
  • K 6 Seminarhotel, Halberstadt
  • Hotel Wehrstädter Hof, Halberstadt
  • Likörfabrik Harzer Grubenlicht, Bad Lauterberg
  • Cremer Gruppe Toyota Autohaus, Halberstadt
  • Burg Falkenstein
  • grassl event & promotion services gmbH, Berchtesgaden
  • Landeshauptstadt Hannover – Herrenhäuser Gärten
  • Hotel Panoramic Bad Lauterberg
  • Hotel Relaxa Harz-Wald Braunlage
  • Parkhotel Weber-Müller, Bad Lauterberg
  • Harzdrenalin, Stadt Oberharz am Brocken
  • Wurmbergseilbahn, Braunlage
  • Zum Klosterfischer, Blankenburg
  • Gasthaus „Windenhütte“, Altenbrak
  • Hotel Braunschweiger Hof, Bad Harzburg
  • Country-Park, Brehna/Halle
  • Waldgaststätte Rinderstall, St. Andreasberg
  • Stadtmarketing, Bad Lauterberg
  • Tourist-Information, Blankenburg
  • Altes Forsthaus, Todtenrode
  • Braugasthof „Brauner Hirsch“, Sophienhof
  • Wurmberg-Alm, Braunlage
  • Okersee-Schifffahrt, Schulenberg
  • Waldgasthaus Steinerne Renne, Wernigerode
  • Hasseröder Ferienpark, Wernigerode
  • Heinrich Vogel Verlag, Olaf Pohl, Schadeleben
  • halbac – Autohaus GmbH, Halberstadt
  • Harzer Schmalspurbahnen
  • Miniaturenpark „Kleiner Harz“
  • Familie Junicke Hotel Plumbohm, Bad Harzburg
  • Müller Flugservice, Ballenstedt
  • CCH Autohaus Müller & Werian, Blankenburg
  • Werbemittel Sühr, Wernigerode
  • Ferienwohnanlage Friedrich, Friedrichsbrunn
  • Ferienpark Merkelbach, Friedrichsbrunn
  • Altdeutsches Kartoffelhaus, Blankenburg
  • Café Theodor Fontane, Altenbrak
  • Hotel zum Harzer Jodlermeister, Altenbrak
  • Hotel Harzer Land, Allrode
  • Café Burgstraße, Wernigerode
  • Dombrowsky`s Baude, Bad Harzburg
  • Klosterhotel Walkenried, Restaurant „Wolke 7“
  • Kaffeemanufaktur Schnibbe, Bad Lauterberg
  • Hotel Haus Bismarck, Bad Harzburg
  • Kurhotel Fürstenhof, Blankenburg
  • Schlosshotel, Blankenburg
  • MARITIM-Berghotel, Braunlage
  • Kloster Apotheke, Blankenburg
  • Café Peters, Bad Harzburg
  • Rabenklippe Fam. Gummich, Bad Harzburg
  • Tourist-Information Wernigerode
  • Café Wiecker, Wernigerode
  • Greifvogelpark, Bad Sachsa
  • Sperberhaier Dammhaus
  • Hotel „Hohnstein“, Neustadt/Südharz
  • Hotel „Neustädter Hof“, Neustadt/Südharz
  • Kurpark – Hotel im Ilsetal
  • Berghotel, Ilsenburg
  • Molkenhaus, Bad Harzburg
  • Weltkulturerbe Rammelsberg, Goslar
  • Hotel Ambiente, Halberstadt
  • Gasthaus „Zur Queste“, Questenberg
  • Morada-Hotel, Alexisbad
  • Gaststätte Nagelschmiede, Ilsenburg
  • Marienteich – Baude, Bad Harzburg
  • Autohaus Wernigerode
  • Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt
  • Restaurant „Zur Klippe“, Schierke
  • Autohaus Konrad, Halberstadt
  • Stadtmarketing Seesen
  • Erlebnisbocksberg, Hahnenklee
  • Stern Auto GmbH Center Magdeburg
  • Hotel Kalkhütte Urbach

 

 

 

 

 

Version 7.0.0A der Harzer Wandernadel-App am 4.04.2018 erschienen

Die Firma Ethon hat am 5. April die Version 7.0.0A der Harzer Wandernadel-App für Android veröffentlicht. Viele Vorschläge unserer Stempelwanderer wurden aufgegriffen und umgesetzt. Herzlichen Dank an Herrn Essenbach und Herrn Herz für diese tolle Umsetzung und Verbesserung der App.🎩

HWN Ethon Android Update 5.04.2018 Seite 1

HWN Ethon Android Update 5.04.2018 Seite 2

Auf 74 km Natur erleben am Lutherweg im Harz

Ministerpräsident eröffnete Stempelstellen am Lutherweg

Der Regionalverband Harz e.V. hat gemeinsam mit der Standortmarketing Südharz und der Harzer Wandernadel in den letzten Monaten den Lutherweg im Natur- und Geopark Harz enorm aufgewertet. Auf 74 km zwischen Rodishain in Thüringen und und der „Kalten Stelle“ in Unterrißdorf bei Eisleben wurden drei Naturerlebnisstationen montiert, ein Weinberg renaturiert, neue Info-Tafeln aufgestellt und 10 Sonderstempelstellen der Harzer Wandernadel etabliert.

Um mit der Lutherrose ausgezeichnet zu werden sind die 10 Stempelabdrücke in einem sehr informativen Begleitheft zum Lutherweg nachzuweisen. Ab sofort ist das Begleitheft im Web-Shop der Harzer Wandernadel erhältlich.

An der offiziellen Eröffnung am 24.05.2017 nahm auch der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff teil.

hier klicken für den Film zur Eröffnung des Lutherweges

HWN Haseloff Wippertal

 

Auf 67 Kilometern Klöster, Kirchen und reizvolle Natur entdecken

Auf Pilgertour durch den Harz

Klöster waren und sind Schatzkammern der Geschichte, Orte des Wissens und Bewahrens, Stätten des Gebets. Noch heute finden sich im Harz viele gut erhaltene Klöster und Kirchen, teilweise mit bedeutenden Kirchenschätzen.

Auf dem Harzer Klosterwanderweg erholen sich Körper, Geist und Seele. Finden Sie hier Ruhe und Entspannung bei einer Wanderung auf naturbelassenen Wegen zwischen den Klöstern Grauhof bei Goslar, den Klöstern in Ilsenburg und Drübeck bis zum Kloster Wendhusen in Thale.

Neben den kulturhistorischen Schätzen besticht der Weg durch die abwechslungsreiche, malerische Landschaft des Harzes.

Die Tour auf dem Klosterwanderweg startet z.B. am Kloster Wendhusen in Thale und führt durch romantische Mischwälder an der Bergkirche St. Bartolomäus vorbei entlang des Harzrandes zum Kloster Michaelstein nach Blankenburg.

Die nächste Etappe führt Sie nach Wernigerode, der Bunten Stadt am Harz über die sogenannte Himmelspforte im Ortsteil Hasserode.

Am Nationalpark Harz entlang geht es über Drübeck bis nach Ilsenburg. Die beiden Klöster in Drübeck und Ilsenburg an der Straße der Romanik beeindrucken mit ihrer gut erhaltenen Bausubstanz, die auch Kulisse für Filme wie „Die Päpstin“ waren.

Am Grünen Band, im ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet, verbindet der Weg  im weiteren Verlauf durch das Eckertal, am Erlebnisbauernhof Hasenbalg mit Waldcafe vorbei, nach Stapelburg und Abbenrode Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

Als Hintergrundkulisse thront immer der Brocken (1141m) weit sichtbar über der Mittel-gebirgslandschaft. Genießen Sie die ursprüngliche Landschaft auf Ihrem weiteren Weg von Abbenrode nach Lochtum und Kloster Wöltingerode bei Vienenburg.

Auch ein Start von Goslar aus ist möglich. Die Wanderung führt dann zunächst nach Grauhof, weiter über Wöltingerode zu den Stationen Ilsenburg und Drübeck und von dort weiter bis nach Wernigerode, Blankenburg und Thale.

Link zur Webseite des Harzer Klosterwanderweges

Spielregeln zur Wandernadel „Harzer Klosterwanderweg“
Für die Wandernadel „Harzer Klosterwanderweg“ sind insgesamt 9 Stempel nachzuweisen.
Im Begleitheft werden die neun unterschiedlichen Stempel am Harzer Klosterwanderweg gesammelt. Sie befinden sich in den purpurroten Stempelkästen an den jeweiligen Klosterorten.
Sollte trotz bester Wartung einmal ein Stempel nicht vorhanden oder das Stempeln aus Witterungsgründen nicht möglich sein, so genügt es, wenn die Identifikationsnummer des Stempelkastens (auf der Innenseite der Vorderklappe) und die Örtlichkeit im Stempelfeld notiert wird. Dies wird als Nachweis ebenfalls anerkannt.
Als Belohnung kann man eine Wandernadel mit einem kupfernen Pilgerkreuz erwerben.Harzer Klosterwanderweg Nadel